Maria Magdalena Vereinigung e.V.

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Najma schrieb am 30. November 2017 um 17:24
Liebe Magdalena
Danke für die wundervollen Interviews, sozusagen über eine Generation hinweg.
Die enorme weibliche Kraft ist bei diesen Frauen sehr spürbar und ansteckend.
Die Gesellschaft muss lernen damit - mit uns - umzugehen. Sehr zu Herze gehend!
Leider habe ich heute am Tag 3 keine neue mail erhalten. Ob da was schief läuft?
Mit herzlichem Gruss
Najma
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Christine Eschenbach SOPHIA schrieb am 30. November 2017 um 11:22
Ihr Lieben,
gerne würde ich auch an einigen Stellen in die Tiefe gehen wollen.
Seit Jahrtausenden sind die wahre Bestimmung und Kraft des weiblichen und des männlichen Prinzips in Vergessenheit geraten.
Männer wurden zu Siegern und Helden gemacht und Frauen wurde gerade noch so erlaubt Dienerinnen des Herrn zu sein. Alle andere wurde erfolgreich verdrängt.
Zu meinen, es sei heute nicht mehr so, übersieht die hinter dem oberflächlichen Schein wirkenden Muster.
Für mich ist der Unterschied zwischen dem aktuell dominierenden, ebenfalls entstellten, männlichen Prinzip und den vergessenen weiblichen Kräften essentiell. Das Finden zurück in die Balance heißt nicht, im Streben nach Einheit und Wertschätzung die Polarität und Unterschiede abzuschaffen. Es reicht nicht aus, dass die Frau in ihrem berechtigten Bestreben nach Gleichwertigkeit „ihren Mann“ steht und sich dabei selbst abschafft, sondern was braucht es an gesellschaftlichem Umfeld, damit sie ihre Frau stehen kann? Dies gilt bezogen auf das Gemeinschaftsleben auch umgekehrt: Welche Kompetenz des weiblichen Prinzips braucht es aktuell, um unser aus den Fugen geratenes Gemeinschaftsleben wieder in Balance zu bringen? Ohne Polarität gibt es keine Energie und kein Leben. Es ist eben nicht damit getan, dass eine Frau einen Führungsposten eines Mannes übernimmt und die gleichen Einseitigkeiten auf intelligente Weise fortsetzt.
Erst heute und in diesem Kontext verstehe ich die Botschaft eines Philosophen-Kollegen aus Peru, dessen Namen ich nicht mehr weiß. Er gehört zu einer Dorfgemeinschaft, die noch heute die Quechua Sprache spricht, die auch in Machu Picchu gesprochen wurde. Eine Vision hat ihn nach Deutschland geführt, weil wir europäischen Frauen, so seine Überzeugung, die einzige uns noch verbliebene Chance haben, aus dem aktuellen Dilemma der Zerstörung des Lebens auf der Erde auszubrechen. So ernst schätzt er die Konsequenz der Fortsetzung der Verdrehung des weiblichen und männlichen Prinzips ein. Wir Frauen haben aufzuhören, uns wie Männer zu verhalten und dem was von Männern verlangt wird, entsprechen zu wollen. Es gilt unsere Weisheit und unsere spezifisch weiblichen Kräfte als Frauen wieder zu finden und einbringen zu lernen.

Mit diesem Hintergrund braucht es ein anderes Schulsystem. In den Schulen haben wir Empathie für- und miteinander zu lernen und eine andere Art der Kommunikation, um das Wissen aus dem Mikro- wie auch aus dem Makrokosmos empfangen zu können. „Empfangen können“ ist ein zutiefst weibliches Prinzip. Wenn ich drauf hin im Interview sage, dass wir im Schulsystem aufeinander wieder hören lernen und dadurch lernen zu verstehen, was der andere braucht, geht es nicht darum, in die weibliche DIENEN-Rolle zu verfallen. Es geht darum, dass mir wird bewusst ist, wozu kann ich herzensgerne „Ja“ sagen und wozu kann ich selbstbestimmt und ohne Schuldgefühl „Nein“ sagen. Letzteres ist die grundsätzliche Schwäche des Weiblichen Prinzips, uns sehr schnell für alles schuldig zu fühlen. Über diese Schiene ist sie auch verdrängt worden und dies wirkt bis heute.

Mein Kollege aus Peru sprach auch davon, dass wir in der europäischen Kultur das energetische Prinzip der Sexualität nicht verstehen und leben. Dies wäre die Rückerinnerung an die Fähigkeit der Menschen, mit freier Energie zu leben. Damit würden wir auch wieder verstehen wie die erstaunlichen Bauten in alten Kulturen, eben nicht über Sklavenarbeit erschaffen wurden.70 Prozent der liebevoll praktizierten sexuellen Energie erreicht beim Mann das Gehirn zu seiner inneren Erleuchtung und 30 Prozent das Herz.
Bei den Frauen gehen 70 Prozent der Energie direkt ins Herz. Das gibt den Frauen die spirituelle Führungskompetenz, ganz im Unterschied zu dem, was aktuell in den Hauptreligionen der Welt praktiziert wird. Jesus hat der Apostelin Maria Magdalena die Führungsverantwortung für die Kirche übergeben. Sie wurde ihr entrissen. Wir brauchen dringend eine neue Liebeskultur, um friedensfähig zu werden, ganz besonders in den aktuellen Religionen. Hier finde ich die Forschungsarbeit von Werner Neuner aus Österreich und seinem Team federführend.

Vor allem brauchen wir dringend eine andere Art von Ökonomie, in der das Gemeinwohlprinzip Zentrum des Bestrebens ist. Eine Ökonomie, die die vorhandene durch die Lebensliebeskraft erzeugte Energie bemisst und dafür sorgt, dass die Menschen sich selbst und anderen nicht schaden, statt des kranken linearen Wachstumsdenkens, das den Menschen falsche Werte vermittelt und sie gegeneinander ausspielt.
Dies sind ein paar weiterführende Gedanken aus dem Interview, die mir sehr am Herzen liegen.
Danke meine liebe wundervolle Magdalena, Danke liebe Rosemary,
wie schön Dich in Chartres kennen und lieben gelernt zu haben.
Sophia
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Christine Eschenbach Sophia schrieb am 29. November 2017 um 22:55
Jetzt habe ich mir dich noch mal angehört, liebe Kristina,
und bin so was von berührt und dankbar,
auf all die Verdrehung der Welt mit soviel Lebensfreude zu antworten und Gewissheit zu antworten.
Dein Gebet ist ein Eingebettet sein in die Liebe der Allmutter und wirkt weiter in mir nach
Danke
Sophia
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Marion schrieb am 29. November 2017 um 22:47
DANKE an dich, liebe Magdalena, für all die wunderbaren Gespräche und
DANKE an alle Gesprächspartner/innen, die uns so viel Inspiration und Impulse vermitteln. Welch eine Bereicherung 🙂

Gestern wurden die Ideen der alternativen, freien Schulen angesprochen und u.a. auf einen Film hingewiesen.
Sicher ist dieser hier gemeint: http://www.alphabet-film.com/
Auch dieser Film ist absolut empfehlenswert: http://www.schoolsoftrust.com/

Und zur natürlichen Geburt, über die wir heute u.a. etwas erfahren durften, gibt es viele augenöffnende Beiträge im Netz. So z.B. dieser Artikel: https://www.sein.de/orgasmische-geburt-das-bestgehuetete-geheimnis/

Wir scheinen an der Schwelle des Wiedererkennens dessen zu stehen was wir schon immer waren, sind und immer sein werden. Und wenn Menschen sich austauschen, geht dies immer schneller voran. Wie genial, dass wir mit dem Internet dafür ein super Werkzeug haben :))

Herzensgrüsse
Marion
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Ronald Engert schrieb am 29. November 2017 um 19:59
Liebe Magdalena,
herzlichen Glückwunsch zu deiner berührenden, lebendigen und klugen Konferenz zum weiblichen Prinzip. Ich habe bis jetzt zwei Interviews komplett geschaut: Kristina Marita Rumpel und Inaquiawa, die ich beide wunderbar fand. Jetzt höre ich gerade Sandra Heim.
Schön, dass Ihr das Weibliche und das Frausein so klar und selbstbewusst zeigt. Danke auch für deine guten Fragen.
Wir haben gerade ein Online-Symposium veranstaltet mit 7584 Teilnehmern. Ich werde unseren Teilnehmern Deine Konferenz empfehlen 🙂
Liebe Grüße Ronald
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Rosmary schrieb am 29. November 2017 um 15:53
Liebe Malene,
was hast Du für wunderbare Frauen zum Interview eingeladen. Jeder Beitrag ist spannend und wichtig! Weiter so!!!!!
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Christine Eschenbach SOPHIA schrieb am 29. November 2017 um 14:13
habe schon meine Begeisterung geschrieben und fühle mich in meinem Wissen durch Dich sehr bestärkt, vielen Dank,
Für Dich als Information, im Januar beginne ich nun zum 2x ein sogenanntes Strömen durch die im Jin Shin Jyutsu sogeannten Tiefen wie sie sich in den 9 Schwangerschaftsmonaten entwickeln an. Ziel ist den urreinen Kontakt zur Liebesquellen allen was ist wieder für sich zu finden. Ich nenne es, es ist nie zu spät eine glückliche Schwangerschaft, in Liebe Empfangen uind geboren zu sein.
Vielleicht interessiert Dich das
ALLES lIEBE
Sophia
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SOPHIA schrieb am 29. November 2017 um 8:39
Liebe Swantje,
wie habe ich das hier geschriebebebe dann zur Startseite zu schicken,
fand es sehr angenehm micht hier leise mit Euch austauschen zu können,
die Einladung für heute kommt noch?
freue mich schon
Christine Eschenbach (Sophia)
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Swantje Gebauer schrieb am 28. November 2017 um 23:28
Für alle, die es interessiert: Ich habe ja über den Laufzettel von Wolfgang Döbereiner gesprochen. Bestellen kann man ihn hier: http://www.doebereiner.com/index.php?id=46

Hier geht es zu einem Buch, was durch den Schule im Wandel-Kongress von Anette Siedler entstanden ist: http://schuleimwandel.com/

Hier geht es zu dem erwähnten Film / dem TED-Talk von Sir Ken Robinson: https://www.youtube.com/watch?v=iG9CE55wbtY
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Swantje Gebauer schrieb am 28. November 2017 um 22:56
Liebe Lavea, liebe Elfi, liebe Sophia,

danke für euer herzliches Feedback. Wenn ihr die Konferenz teilen mögt oder dafür spenden, dann wird sich Magdalena sicher von Herzen freuen. Schickt doch gerne immer den Link zur Startseite der Konferenz weiter und lasst noch viele Frauen daran teilhaben.
Die Interviews von Sandra und mir stehen bis morgen zur Verfügung.

Alles Liebe,
Swantje
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Lavea schrieb am 28. November 2017 um 19:54
Wow, ich bin so berührt von den heutigen Interviews. Danke Magdalena Winkler für den schönen Kongress, der mir schon mehrfach Tränen der Dankbarkeit und Verbundenheit in die Augen treibt
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Elfi schrieb am 28. November 2017 um 15:57
Liebe Frauen,
vielen Dank für diese wunderbaren Impulse. Ich bin 61 und eure Sichtweisen machen mir so viel Mut. Mut, dass Frauen wieder präsenter sind. Das Buch - die Rückkehr des weiblichen Prinzpes werde ich lesen 😉
ich freu mich schon auf morgen.
Wie lange stehen die Interviews zur Verfügung?
Herzliche Grüße
Elfi
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Sophia schrieb am 28. November 2017 um 12:41
Liebe Sandra,
das ist genial wie Du es auf den Punkt bringst.
Schicke es sofort an eine Reihe von jungen Frauen, die Dir danken werden.
Bin nicht so eine Facebook Frau und werde lieber hier mich mit Euch austausche
ihr beiden wunderbaren Schöpferinnen.
Alles Liebe
Sophia
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Swantje Gebauer schrieb am 28. November 2017 um 12:35
Liebe Christine,
ich bin sehr gespannt. Magst Du verraten, was die JSJ Online-Konferenz ausgeschrieben bedeutet und was Dein Anliegen mit der Konferenz ist?
Wenn Du sprechen magst, kannst Du hier einen Termin für ein Kennenlerngespräch vereinbaren: https://onlinekongresscoaching.de/kennenlernen
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Christine Eschenbach SOPHIA schrieb am 28. November 2017 um 10:53
Liebe Swantje,
ich denke werde mich von Dir bei der Initiation einer JSJ Online Konferenz helfen lassen und dich dazu engagieren,
mit lieben Gruß an dich und unsere wundervolle Magdalena
Eure
Sophia
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Christine Eschenbach SOPHIA schrieb am 28. November 2017 um 10:22
Vielen Dank, bin ganz mit Euch. Ein wundervolles Eröffnungsgespräch.
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